AKUELL Praxis:
Ein Lied zum Irankrieg 2026
Gegen Fanatismus und Krieg!
Ein Gospel-Klassiker gegen relgiösen Fanatsimus - die Trumps, die Netanjahus, die Mullahs.

AKUELL Praxis:
Ein Lied zum Irankrieg 2026
Gegen Fanatismus und Krieg!
Ein Gospel-Klassiker gegen relgiösen Fanatsimus - die Trumps, die Netanjahus, die Mullahs.
AKTUELL Praxis:
Musik aus der Ukraine
Antikriegslied aus Russland 2025
Ukraine: zahlreiche Musikstücke für Flüchtlinge und andere. - Loginowa hat ein Anti-Kiegslied in St. Petersburg 2025 gesungen und wurde dafür im November des Landes verwiesen...
AKTUELL Praxis:
Israel und Palästina 2026
"There must another way" von Achinoam Nini ("Noa") und Mira Awad, gesungen am 20.12.2023 in Berlin - "I ain't afraid of your Yaweh... I'm afraid of what you do in the name of your God" von Holly Near und den Klezmatics - Die "Westbank Story" als Film
AKTUELL Theorie:
Rassismus
Antisemitismus
Friedenserziehung
Der Schnelleinstieg
für die nächste Unterrichtsstunde
Die große Weltkarte der Musikinstrumente - Unterrichtsmaterialien zum Download: Türkei, Syrien, Australien, Chile, Cuba, Ukraine, Gamibia, Indonesien
"Eins, zwei, drei, lass die LIEBE frei! Alle sind gleich, keiner bleibt allein. ...keine Macht dem Hass, das ist unsere Zeit" (aus: "Auf die Barrikaden" von Madsen).
Die Plattform "https://www.interkulturelle-musikerziehung.de" ist 2026 neu strukturiert worden. Es gibt vier große Rubriken, die Sie über das Menü erreichen:
In ungeordneter Reihenfolge erklingen neun 12-Sekunden-Ausschnitte aus "Migranten-Musik-Genres":
Zur Lösung hier! (Kann angesehen werden, während die Musik spielt.)
Im Kontext der Diskussion um Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) hat die Interkulturelle Musikerziehung einen zentralen Stellwert, wobei gemäß den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen der Begriff der "Nachhaltigkeit" weiter als ursprünglich vom Club of Rome etc. gefasst ist. Nicht nur im UNESCO Aktionsprogramm für nachhaltige Bildung, sondern auch in dem Orientierungsrahmen Globale Bildung der KMK werden für das Fach Musik "Vielfalt der Werte, Kulturen und Lebensverhältnisse, Migration und Integration, Kommunikation im globalen Kontext" (S. 197), also genuine Themen der Interkulturellen Musikerziehung, genannt. Und: "Bildung für nachhaltige Entwicklung basiert im Bereich der Musik auf der Überzeugung, dass die Musik über das Potenzial verfügt, kulturell vielschichtige Verständigungsprozesse auszulösen und diese zu befruchten" (S. 193).
Im Kontext der Diskussion um Inklusion, Integration, Teilhabe, Antidiskriminierung oder - kurz - Pädagogik der Vielfalt besetzt die Interkulturelle Musikerziehung ein kleines (bescheidenes) Segment. Ihr geht es nicht generell um Vielfalt, Heterogenität, Inklusion oder Teilhabe, sondern speziell um die Frage, wie in diesem großen Zusammenhang konkret mit kultureller Vielfalt (der Inhalte, der Ziele, der Schülerschaft) im Musikunterricht umzugehen ist. Die "Eine Schule", wie sie Irmgard Merkt (die "Erfinderin" der Interkulturellen Musikerziehung für Deutschland) 2019 in ihrer "Musikdiaktik für die eine Schule" propagiert hat, ist ein idealer Ort für den Erwerb interkultureller Kompetenzen. Sie ist aber momentan ein Zukunftsprojekt. Daher löst sie nicht die aktuellen Detailfragen, mit denen sich die vorliegende Internetplattform auseinander setzt, sie bietet jedoch einen idealen Rahmen zu Antworten auf solche Fragen.
Im Kontext der Diskussion um Kulturessentialität, also um das Kulturverständnis generell, lehnt sich die Interkulturelle Musikerziehung an den "bedeutungsorientierten" Kulturbegriff nach Dorothee Barth an. Danach ist Kultur eine Konstruktion einer "irgendwie" abgrenzbaren bzw. sich selbst abgrenzenden Gruppe von Menschen. Nicht nur wir Pädagog/innen oder unsere ("weiße") Mehrheitsgesellschaft konstruiert Kulturen, sondern auch die ("bunten") Minderheiten konstruieren und inszenieren sich selbst, wenn auch in der Regel unter erschwerten oder manchmal fremdbestimmten Bedingungen.
Im Kontext der Diskussion um Kulturelle Aneignung, also den - in unserem Fall pädagogischen - Umgang mit kulturellen Elementen diskriminierter Minderheiten, der diesen in ihrem Bestreben nach Identität dadurch Schaden zufügt, dass diese Elemente verdinglicht, in "musikpädagogisches Material" verwandelt und dadurch sinnentstellt werden, in diesem Kontext, den man früher "Exotismus" nannte, positioniert sich das vorliegende Konzept der Interkulturellen Musikerziehung eindeutig: Es arbeitet mit Einfühlung und Anerkennung und insbesondere beim "erweiterten Schnittstellenansatz" mit einem reflektierten Umgang mit fremden Rollen. (Exemplarisch ausgeführt von Tobias Hömberg am Beispiel der szenischen Interpretation der "West Side Story" - Seite 110-128 in: Download.) Sehen Sie auch die letzten Artikel der "Grundlagentexte"!
Welchen Beitrag die Interkulturelle Musikerziehung zur Friedenserziehung, zur Erziehung gegen Rassismusund Antisemitismus leisten kann, erörtern wir in drei größeren Kapiteln extra.